Liebe Besucher/innen unserer Website,

wir möchten Sie hiermit herzlich zum Vortrag

- Huchla -
ein (fast) vergessenes Dorf in den Südostrhodopen: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
am Samstag, den 5. November 2016, 17.30 Uhr
bei Spargelbauer Geiger, Moosstraße 26
in Tettnang

einladen.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

 

Der Infobrief 02-2016 steht ab sofort zur Verfügung. Sie finden ihn unter dem Menüpunkt Service / Infobriefe.

 

 

 

Besuch Katja Pandeva

 

Von links: Clemens Hering, Bernd Bergemann, Katja Pandeva, Gertrud Matten, Claus Matten

 

Vom 7. – 8. Juli kam Katja Pandeva, die Leiterin des Hospizes in Varna zu Besuch nach Ravensburg. Hierbei traf sie einige Vorstandsmitglieder der Bulgarienhilfe. Frau Pandeva berichtete von ihrem Hospiz, das sie selbst gegründet hat und nun schon seit einigen Jahren besteht. Das Hospiz hat 28 Plätze und etwa 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Menschen. In der Regel muss jeder Patient den Aufenthalt privat zahlen. Nur für Reha-Patienten gibt es einen kleinen Zuschuss von der Krankenkasse. Das selber Kochen hat sich bewährt, wozu auch die Unterstützung der Bulgarienhilfe zur Finanzierung der Küche beigetragen hätte.

 

Ganz herzlich bedankte sich Frau Pandeva für die erst neulich ermöglichte Anschaffung von Pflegebetten. Alle Pflegebetten die sie im Hospiz habe, wären von der Bulgarienhilfe finanziert worden. Diskutiert wurde dann am 2.Tag des Aufenthaltes von Frau Pandeva in Ravensburg, wie die Bulgarienhilfe auch sozial Bedürftige den Aufenthalt im Hospiz in Varna ermöglichen könnte. Dabei nahm die Idee Gestalt an, dass die Bulgarienhilfe ein festes Budget zur Verfügung stellt, das dann von Frau Pandeva für bedürftige Menschen, die ins Hospiz wollen, eingesetzt werden darf. Aber nicht nur der Informationsaustausch stand im Mittelpunkt, auch die persönliche Begegnung und ein kleines touristisches  Programm wurde für Frau Pandeva veranstaltet.

 

 

 

Dass Chormusik von Männern gut ankommen kann, zeigte sich am Palmsonntag beim gemeinsamen Konzert des Männerchor Eschach und des Männervokalensembles Quantum Caritatum in der Pfarrkirche St. Johannes in Obereschach. Das gut besuchte Konzert wurde von den Zuhörern mit lang anhaltendem Applaus gewürdigt. Nach der Begrüßung durch Heinz Mrosek, Vorstand des Männerchor Eschach, starteten seine Sänger das Benefizkonzert mit weltlichen Liedern, etwa „Wenn ich ein Glöcklein wär“ und mit einem Hymnus von Friedrich Silcher. Dem folgten dann Lieder aus dem Schatz der orthodoxen Ostkirchen, die von der Männergruppe Quantum Caritatum vorgetragen wurden. Hierbei wurden verschiedene Lieder aus der Chrysostomos-Liturgie und österliche Gesänge vielstimmig gesungen. Dieses anspruchsvolle Programm beinhaltete dabei Stücke die aus der bulgarisch-russischen Klostertradition stammten, aber auch Stücke von weltlichen Komponisten, etwa von Peter Tschaikowsky. Einige Lieder wurden auf  kirchenslawisch vorgetragen. Für die Zuhörer hilfreich war hierbei auch die Erläuterung der einzelnen Stücke durch Dirigent Hubert Simon und seine Frau Heide-Marie Simon.

Vor dem dritten Teil des Konzerts berichtete Bernd Bergemann, Vorsitzender der Bulgarienhilfe Oberschwaben, von der Unterstützung bedürftiger Menschen in Bulgarien in der Schwarzmeerregion um die große Stadt Varna. Der Verein Bulgarienhilfe Oberschwaben unterstützt bereits seit 20 Jahren soziale Projekte, wie eine Suppenküche der Mutter Teresa Schwestern, soziale Arbeit der orthodoxen Kirche, das Kinderheim in Kranevo, in dem 93 Kinder und Jugendliche eine Schulausbildung erhalten und das Hospiz Nadejda mit 28 Plätzen in Varna, das eine Krankenschwester in Eigeninitiative für Demenzkranke, Sterbende und für Reha-Patienten aufgebaut hat. Dabei erfolgt die Hilfe des Vereins im Rahmen von Hilfe zur Selbsthilfe. Der Einkauf von Hilfsgütern wird vor Ort vorgenommen und durch persönliche Begegnungen wird sichergestellt, dass die Hilfe direkt bei den Betroffenen ankommt. Der Verein veranstaltet auch  Reisen nach Bulgarien, bei denen die Teilnehmer sowohl das Land, wie auch die Projektpartner kennen lernen können. Im dritten Teil des Konzerts war dann die Kirche mit dem vielstimmigen Gesang der vereinten Chöre erfüllt. Dirigiert wurde dabei der Gesamtchor von Paul Keckeisen vom Männerchor Eschach. Es erklangen die Lieder „Ich bete an die Macht der Liebe“ und „Mnogaja leta“ - auf viele Jahre,  beide von Komponist Dimitry Bortnijansky.  Und nicht nur die Zuhörer waren sehr angetan von dem gemeinsamen Konzert. Auch die Mitglieder der beiden Chöre und  die Bulgarienhilfe Oberschwaben konnten dann am Schluss nur freudige Mienen zeigen. Denn es war die stattliche Summe von 1170,50 € für bedürftige Menschen in Bulgarien gespendet worden.

 

Wieder vollständig ausgebucht war unsere Bulgarienreise von 31.5. – 7.6.2015. 15 Teilnehmer erlebten eine schöne und informative Zeit. Untergebracht war die Gruppe wie immer im Hotel Koral in Sveti Konstantin bei Varna am Schwarzen Meer. Dabei wurden auch das Hopiz Nadejda in Varna besucht und die orthodoxe Kirchengemeinde in Asparuhovo, die von der Bulgarienhilfe unterstützt werden. Eine dreitägige Rundreise ins Landesinnere führte nach Veliko Tarnovo, der wunderschönen ehemaligen Hauptstadt. Dort wurden auch mehrere Klöster und schöne Orte aus der Wiedergeburtszeit besucht. Über den Balkan ging es weiter nach Kasanlak. Beeindruckt waren die Teilnehmer dort, als sie ein 4000 Jahre altes thrakisches Grabmal besuchten. Bei Sliven wurde das Weingut von Familie Popov besichtigt und natürlich gab es auch eine Weinprobe mit den vorzüglichen Weinen. Auf der Rückfahrt nach Varna wurde Nessebar, eine Stadt auf einer Halbinsel im Schwarzen Meer erkundet, die von den Griechen der Antike gegründet wurde. Aber für die Teilnehmer blieb auch genügend Zeit für Erholung und für das Baden in Schwarzen Meer.

Die Reisegruppe der Bulgarienreise 2015
Die Reisegruppe der Bulgarienreise 2015